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iOS oder Android? – 8 Erkenntnisse

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Ein iPhone oder ein Smartphone mit Abdroid-OS? Oder doch besser ein Windows Phone?

Fragen, die ziemlich unsexy sind und oft zu Glaubensfragen werden. Manchmal ergibt die Diskussion darüber einen richtigen Lagerkampf. So war es gestern Abend am Tresen der Lieblingskneipe, weshalb es heute diesen Beitrag gibt. Tests und Beiträge zu dieser Frage gibt es in Computerzeitschriften genug. Ich benutze beide Systeme und verwende die Geräte parallel, u.a., zum Test von Apps, Web Apps und eBooks. Daher kann ich die Unterschiede ganz gut beurteilen. Weiterhin sind die jungen Menschen aus meinen Kursen eine gute Stichprobe dafür, wer welches Handy besitzt und was Modellwahl, Nutzung, etc. angeht. Smartphones mit Windows-Phone-Betriebssystem lasse ich in meinem Vergleich einmal außen vor, denn der Marktanteil ist im Moment nicht wirklich relevant. Seit langem bin ich schon Apple-Nutzer und habe bisher nur das iPhone 4 ausgelassen. Mein Samsung Galaxy Note 3 habe ich jedoch inzwischen zu schätzen gelernt. Es besitzt einige Funktionen, die gerade für mich interessant sind. Zum Beispiel die Bedienung mit einem Stift.

Im Folgenden habe ich einige subjektiv gesicherte Erkenntnisse zur iOS-Android-Frage zusammen gestellt:

Erkenntnis #1

Wer angesagt sein will, das Kleingeld hat oder einfach nur E-Mail-Googler ist, braucht ein iPhone.

Obwohl Samsung, HTC und andere bis zur Quasi-Kopie nachziehen, ist das Design der Apple-Geräte im Vergleich oft ansprechender, auch wenn die hervorstehende Kamera beim iPhone 6 eigentlich ein No Go ist. Im Vergleich ist das Gerätedesign jedoch angenehm neutral und fällt nicht negativ auf. Dazu ist der Apfel auf der Rückseite nach wie vor Kult. Wer angesagt sein möchte, zu einer angesagten Peergroup dazu gehören möchte oder einfach nur auf Stil wert legt, kauft ein iPhone und hält vermutlich auch gar nichts von Samsung und Android.

E-Mail Googler – also Menschen, deren Computeraktivität aus E-Mail-Versand und -Empfang, aus dem Nachschlagen von Informationen bei Google, Wikipedia oder in Apps besteht und die ihr Smartphone eher zum Telefonieren sowie für ein paar Handy-Fotos benutzen – sind mit einem iPhone besser bedient. Auf diesem Niveau funktioniert es nämlich wirklich sorgenfrei und wartungsfrei. Zudem kann man bei Problemen schnell jemand fragen, wie es funktioniert, ohne dass erst aufwändig geklärt werden muss, welches Modell, welche Version, etc.

Erkenntnis #2

Abgeschlossenes iOS versus offenes Android

Mal eben den Akku tauschen, weil man zu vergessen (vulgo schlampig) war, dass Smartphone rechtzeitig aufzuladen, eine SD-Card einsetzen, um unterwegs die Fotos einer Digicam im Smartphone zwischenzuspeichern, damit wieder Platz auf der Karte ist, ein aus dem Internet aufs Smartphone geladenes PDF zu Hause schnell auf den Computer zu ziehen? Alles kein Problem mit dem Android-Smartphone, Fehlanzeige beim iPhone.

Wer diese Funktionalitäten schätzt und nicht missen möchte, braucht wohl ein Android-Gerät. Freilich ist es bei allen offenen System so, dass sie nicht ganz dicht sind. Das gilt auch für Android-Smartphones, die ähnlich wie Windows-PCs ab und zu doch nicht Plug and play sind, sondern etwas Wartung benötigen, bis hin zum digitalen Stopfen von Sicherheitslücken und dem Entfernen von unabsichtlich aus dem Netz geladenen Viren. Wer sein Online-Banking über so ein Gerät abwickelt und ganz sorglos ganze Sammlungen von Apps geladen hat sowie genauso sorglos im Internet unterwegs war, sollte um diese Sicherheitsproblematik zumindest wissen.

Erkenntnis #3

Wer voll und ganz die Kontrolle über sein Smartphone haben möchte, Dateien von Apps, etc.  verschieben  möchte, etc., braucht ein Android-Phone. Die Kontrolle ist jedoch nur eine scheinbare.

Sie kennen bestimmt die Jungs, die ihren Zylinderkopf ohne Not auseinandernehmen, hier und dort etwas reparieren, was eigentlich in Ordnung ist und alles dieses tun, weil sie mit jeder Schraube per Du sein möchten und das Gefühl genießen, technisch alles im Griff und die Kontrolle darüber zu haben.

Diese Bastler gibt es auch im IT-Bereich. Menschen, die jeden Mausklick kennen (möchten) und stolz darauf sind, ihr System scheinbar maximal beeinflussen zu können. Diejenigen, die ein nagelneues iPhone ohne Notwendigkeit jailbreaken, nur um es besser kontrollieren zu können. Gehören Sie zu dieser Spezies, dann besitzen sie vermutlich längst ein Android-Gerät und sind von Apple ohnehin abgegessen. Aber Achtung: Die absolute Kontrolle ist oft nur eine scheinbare. Und man verwendet viel Zeit für diese Wartungs- und Adminitrationsprozesse. Ok, andere bauen ihr Auto auseinander und wieder zusammen.

Erkenntnis #4

Jeder hat das Smartphone seiner Peergroup. Oder mindestens das Smartphone der Gruppe, der er sich zugehörig fühlt.

Ganz klar, die Berliner U-Bahn-Linie U8 ist Samsung-dominiert. In der U2 fahren andere soziale Milieus. Man sieht dort weniger Android-Smartphones, dafür mehr iPhones. Das Durchschnittseinkommen des U8-Fahrgastes ist geringer als das des U2-Fahrgastes. Der U8-Fahrgast scheint eher ein Konsument zu sein, jedenfalls nicht ein Kreateur (siehe Erkenntnis #6).

Erkenntnis #5

Für Android gibt es mehr Apps, für iOS die besseren.

Für Standardzwecke, d.h. Informationsbeschaffung (Verkehrsverbindungen, Maps, Wetter, Presse, etc.), Social Media (Facebook, WhatsApp, Twitter, Instagram, etc.) oder Fotobearbeitung gibt es sowohl für iOS als auch für Android meist die gleichen Apps. Für spezielle Zwecke wird es oft schwierig bei Android. Zwar gibt es zehn hundertausende Android-Apps, oft gratis oder für weniger als den Apfel und das Ei.

Ein Wald mit Bäumen. Viele Apps mit fast gleichen Funktionen. Für mich endete die Suche oft im Probieren und noch mal Probieren, Deinstallieren und anschließendem Löschen des Datenmülls der deinstallierten Apps. Vertane Zeit, bis die richtige App gefunden ist. Ernsthafte Pendants zu meinen Leib-und-Magen-iOS-Apps wie zum Beispiel iThoughts oder SKRWT habe ich bisher leider nicht gefunden.

Gerade zum Erstellen eigener Inhalte scheint es mir, dass es für iOS mehr und bessere Apps gibt. Anders sieht es vielleicht für Spiele und Apps zu zum reinen Konsumieren und für den Zeitvertreib aus. Beides ist nicht mein Interessensgebiet (mindestens nicht aus Konsumentensicht aus Produzentensicht schon eher).

Dieser Wald mit Bäumen, die alle gleich sind, ist sicher ein Ergebnis der Tatsache, dass jeder schnell und ungeprüft eine App in den Google Playstore bringen kann. Schwierig, dort die Perlen zu finden, die es bestimmt gibt.

Erkenntnis #6

Kreateure brauchen eher ein iOS-Gerät, Konsumenten ein Android Gerät

Wer Inhalte mit dem Smartphone oder Tablet ernsthaft sortieren, arrangieren oder erstellen möchte, ist meines Erachtens nach mit einem iOS-Gerät besser bedient als mit Android. Wer eher konsumiert, – sei es nun, indem man in der Bahn einfache Spiele spielt, eBooks oder Podcasts konsumiert oder die Facebook-Timeline liest – für den ist Android die gute günstige Wahl.

Erkenntnis #7

Publishing für Android ist einfach, Publishing für iOS aufwändiger

Was der Vorteil für den Endkunden ist, ist oft der Nachteil für die Produzenten der Inhalte, hier eben die von Apps.

Wer etwas Kenntnisse in der Progammierung allgemein hat, kann für beide Systeme mit den Entwicklungsumgebungen schnell akzeptable App-Ergebnisse erzielen. Bei Android können diese Apps schnell zwischen die hunderttausend anderen in den Google Playstore eingereiht werden, quasi für lau. Bei Apple ist es deutlich aufwändiger und nicht selten wird die App, die längst im Google Playstore verfügbar ist, erst einmal abgelehnt (und der Produzent braucht einen Plan B, wie er sie doch noch in den iOS-Store bekommt – oder eben auch nicht).

Erkenntnis #8

Social-Media- und Standard-Apps funktionieren auf beiden System gleich gut.

Die bereits genannten Facebook-, Instagram-, Twitter- & Co-Apps, sowie alle möglichen Apps zur Informationsbeschaffung von Verkehrsverbindungen, Maps, etc. funktionieren auf beiden Systemen gleich gut. Wer sowieson nur eine Handvoll dieser Standard-Apps verwendet, kommt sicher mit jedem Smartphone gut klar, egal ob iOS oder Android.

Android oder iOS?

Mit diesen Erkenntnissen lässt sich die Smartphone-Frage doch schnell und individuell beantworten.

Und mein persönlicher Smartphonefavorit?

Im Moment (November 2015) ist es das iPhone 6s Plus. Falls es nicht in die Hosentasche, dann eben das normale iPhone 6S. Wobei, das größere Display macht das iPhone erst richtig kommod.

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Herzchen, die 2te

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Herzchen senden mit iOS-Bordmitteln. – Benutzen Sie die »Welt-Taste«

Mehrfach wurde ich heute darauf hingewiesen, ich hätte etwas in meinem letzten Beitrag vergessen. Nämlich, dass man Herzchen und allerlei kleine Symbol-Bildchen – auch →Emojis oder korrekt Bildschriftzeichen genannt – ganz einfach mit dem iPhone oder dem iPad senden kann, ohne dass eine App dafür erforderlich ist.

Das funktioniert, indem man sich einfach ein zweites Tastatur-Layout anlegt. Letzteres wiederum funktioniert über Einstellungen → Allgemein → Tastatur → Tastaturen → Tastatur hinzufügen → Emoji-Symbole. Verlässt man die Einstellungen wieder, so erscheint die Display-Tastatur mit einer zusätzlichen Taste, links unten im Screenshot markiert. Über diese Globus-Taste kann jetzt ganz einfach zwischen dem normalen Tastatur-Layout und einer Auswahl Emojis gewechselt werden. Die einfachste Art, auf dem iPhone oder iPad kleine Herzen oder Smilies in die SMS, E-Mail oder Direct Message einzugeben.

Alle Unicode-Symbole, die das Gerät darstellen kann, bekommt man mit dieser Lösung freilich nicht. Dafür braucht man dann doch die Unicode-Pad-App. Für Herzchen-Sender jedoch die schnellste und einfachste Lösung und besonders zu empfehlen, wenn man zwischen Apple-Geräten Nachrichten austauscht. Ob alle Symbole auf dem Android-Gerät richtig angezeigt werden, weiß man jedoch nicht. Die Auswahl der Emojis ist zum Teil sehr umfangreich, zum anderen Teil mau. Bombe, Messer und Pistole sind vorhanden. Den Totenkopf (☠), einen rechten Winkel für einen Galgen (⎾ ), das Zeichen für Biogefährdung (☣) oder Radioaktivität (☢) bekommt man jedoch nicht über die Globus-Taste. Da hilft dann die externe App oder man kopiert sich das Zeichen aus einer Internetquelle.

Viel Spaß beim beim Schreiben Ihrer Nachrichten und SMS.

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Es ist da, mein iPhone 5S

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Eigentlich ist es nicht der Rede wert, ein neues iPhone zu haben. Normal ist es ja inzwischen, mindestens alle zwei Jahre ein neues Gerät zu bekommen, laufen die Mobilfunk-Verträge doch über 24 Monate. Danach gibt es dann mit mehr oder weniger kräftiger Zuzahlung ein neues Smartphone. Ich habe jetzt jedoch nicht nur ein neues Gerät, sondern gleichzeitig den Provider gewechselt und eine Handy-Nummer von einer Prepaid-Karte eines dritten Providers portieren lassen. Also alles etwas komplexer also sonst. Hier jetzt der Reihe nach.

Ein Mobiltelefon habe ich schon seit Mitte der Neunziger. Nett und wenig selbstbewusst, wie ich war habe ich es damals in der Schreibtischschublade verschwinden lassen, wenn bestimmte ökologisch-alternativ angehauchte Freunde zu Besuch kamen. Handys waren in dieser Szene gleichbedeutend mit Kapitalismus, Verfall der Kommunikations- und Arbeitskultur – der ständigen Erreichbarkeit wegen –, Elektro-Smog und hohen Kosten, weswegen diese Menschen auch niemals eine Handy-Nummer anrufen würden. Nun, Sie wissen, was aus denen geworden ist…

Damals gab es das D1-Netz der Ex-Bundespost Telekom und das D2-Netz von Mannesmann Mobilfunk als ernstzunehmende Netze mit ganz guter Erreichbarkeit. Ich entschied mich für D1-Netz und Telekom. Diese Wahl hielt gute 10 Jahre und ich war ziemlich zufrieden damit. Die Netz- und Erreichbarkeitsprobleme der eplus-Sparfüche aus dem Bekanntenkreis ließen mich kalt. Auf das D1-Netz war Verlass. Mobil Telefonieren wurde immer billiger, das neue Handy kam regelmäßig nach zwei Jahren, manchmal zwecks Kundenbindung schon drei Monate vor Ablauf der Vertragsdauer. Inzwischen besaß ich auch einen ISDN-Festnetzanschluss mit DSL, zahlreichen Telefonnummern und war damit recht zufrieden. Mit den ständig wechselnden Mitarbeitern in den inzwischen als  T-Punkt bezeichneten Telekom-Shops jedoch nicht, erhielt ich hier doch mehr als einmal eine komplette Falsch-Auskunft.

Vodafone machte mir dann ein sehr günstiges Angebot. Ich wechselte als Geschäftskunde ins D2-Netz, mit von Vodafone gesponsorter ‚Nokia-Klappstulle‘ für Email und Internet unterwegs. 2009 hatte ich mir dann ein iPhone 3GS mit 32 GB aus Italien besorgt, da in Deutschland ja anfangs die Telekom den Exklusivvertrieb für das iPhone hatte. Mit dem simlock-freien Apfel-Telefon war ich gut im Vodafone-Netz unterwegs und gut damit zufrieden. Die Kommunikation mit der Geschäftskunden-Abteilung und -Hotline war immer ok und bemüht, besser als ich es vom Magenta-Riesen kannte. Auch wenn ich dort  mal via Hotline einen Telefonbuch-Eintrag unter meinem alten Namen ‚Grafikkontor‘ veranlasste, den ein dialektsprechender Call-Center-Agent trotz Buchstabierens mit ‚Grafik-Kondor‘ eintrug. Na ja, der Grafik-Vogel sorgte für Lacher und Humor, und so schnell wie er angeflogen kam, hat Vodafone den Eintrag auch korrigiert. Netzprobleme im D2-Netz gab es eigentlich nie, im Vergleich zum D1-Netz ist es auf dem Land etwas schlechter, richtige Ausfälle gab es jedoch nie.

Meine Probleme mit dem Vodafone-Netz begannen in diesem Frühjahr. In Berlin-Mitte gab es zunehmend Orte, in denen manchmal keine Verbindung mehr mit 3G-Datengeschwindigkeit funktionierte, machmal auch nicht einmal mehr mit EDGE-Datenrate. Ok, das Telefon geht ja, Anrufe kommen an, aber ärgerlich, wenn man im Café sitzt, Social-Media-affin ist, twittern oder die Emails abrufen möchte. Richtig ärgerlich wurde es, als ich einige Male das Datenkontingent überschritten hatte und die Internetverbindung des Handys danach auch nicht mehr mit der reduzierten ISDN-64kb/s-Geschwindigkeit funktionierte, sondern gar nicht mehr bzw. so langsam, dass jede Social-Media-App oder Email-App sich weigerte, über diese langsame Verbindung zu kommunizieren. Abgekoppelt, schönen Dank auch. Die Sache mit der immer öfter fehlenden schnellen Verbindung bei Vodafone bestätigten einige Freunde und Bekannte. Mein 3GS war altersmäßig inzwischen auch am Limit und das D1-Netz hat im Moment die bessere Netzabdeckung mit LTE-Datenrate, gerade auch an einem der Orte in Berlin, an dem ich mich öfter aufhalte. Also entschloss ich mich (nach Jahren wieder) ins D1-Netz zu wechseln. Schlechter als bei Vodafone kann die Verbindung nach Überschreiten des Datenkontingentes auch hier nicht sein.

Wenn schon Wechsel, dann bitte richtig. Eine neue Mobilfunknummer sollte es geben, die ich schon seit einiger Zeit mit einem alten Smartphone und Prepaid-Karte benutze. Diese Nummer – deren Vorteil es ist, dass man sie sich ziemlich gut merken kann – solltte also zum neuen Vertrag von Fonic zu T-mobile portiert werden. Also lief ich in der ersten Septemberwoche im relativ neuen Telekom-Shop an der Brunnenstraße auf, bestellte ein neues iPhone 5 und erteilte den Auftrag. Digital bin ich Apfelkind und daher kam nur das iPhone 5 in Frage. Fonic bereitete zuerst einige Schwierigkeiten bei der Portierung der Handy-Nummer und lehnte diese zweimal ab. Das ließ sich jedoch lösen und diese Verzögerung hatte den sehr positiven Nebeneffekt, dass der T-mobile-Vertrag noch nicht zustande gekommen war und ich noch auf das inzwischen veröffentlichte neue iPhone 5s umswitchen konnte.

Ursprünlich sollte es ein schwarzes 5er werden. Als das 5S vorgestellt wurde, ich habe mir alle drei Varianten (gold, silber, grau) im Apple-Store angesehen und mich für das graue entschieden. Leider sieht das goldene, zwischenzeitlich mein Favorit, in der Werbung deutlich dezenter und wie ich finde schöner aus als real. Welche Farbe soll mein neues iPhone haben? Luxusprobleme. Probleme, die ich mag.

Wie fast immer bei Apfel-Gerätschaften das ist iPhone 5S keine Enttäuschung. Für mich jedoch kein wirklich merkbarer Unterschied zum 5er feststellbar, das ich vor einigen Wochen im Apple-Store recht intensiv testete – wobei das sicher nur ein oberflächlicher Eindruck ist. Den Fingerabdruck-Sensor werde ich vermutlich nicht verwenden. Es reicht, wenn Apple und die NSA meine Emails via iCloud und meine biometrischen Daten via iCloud-Foto-Backup kennen.

Bis jetzt bin ich mit LTE und D1-Netz sehr zufrieden, auch in der brandenburgischen Provinz. Ebenso zufrieden bin ich mit dem Telekom-Shop an der Brunnenstraße. Hier arbeiten wechselweise drei Mitarbeiter. Die müssen sich zwar manchmal auch erst selbst über Vertragseinzelheiten und Optionen schlau machen, aber das ist mir aber allemal lieber als die Verkäufer, die auf jede Frage ständig bekunden, alles sei kein Problem – mit dem Ergebnis, dass nachher die versprochene Option natürlich nicht möglich ist. Bleibt nur zu hoffen, dass die Beratung in der Brunnenstraße so gut bleibt und sich dort nicht das Personalwechsel- und Keiner-weiß-Bescheid-Karussell dreht. Im Moment ist der Telekom-Shop in der Brunnenstraße mein Tip, falls jemand einen Telekom-Vertrag braucht, Festnetz oder Handy.

Apfelkind. Natürlich werde ich ab und zu gefragt, warum iPhone und nicht Samsung Galaxy, warum iPad und nicht Android oder Windows-Tablet? Erstens bin ich durch vorhandene, lieb gewonnene Apps etwas mehr mit dem Apfel verbunden und zweitens hat sich bei mir in den letzten Jahren gezeigt, dass die Nutzungsdauer von Apfel-Geräten länger ist. Vermutlich auch, weil Budgetkäufe mit Apfel ja sowieso nicht möglich sind. Zugegeben habe ich am Ende vielleicht doch etwas mehr ausgegeben, als wenn ich in der gleichen Zeit zwei Budget-Geräte kaufe, erspare mir aber ziemlich viel Elektronik-Ärger mit halbgaren Geräten, Datensicherung, Datenrekonstruktion, etc. Nach wie vor finde ich jedoch die fest eingebauten Akkus bei iPhone und iPad nicht gut.

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