Design & Typo, Gesellschaft, Schreibgeräte & Kontor

Nerdkram-Unboxing

Wanderer Continental Reiseschreibmaschine mit Kursivschrift

Allerlei Gerätschaft befindet sich in meinem Fundus. Ab und zu finden ein paar Stücke neue Liebhaber und dafür kommt einiges hinzu. Glücklicherweise und zum Wohl von Miz Kitty sind es meidt recht kleine Gegenstände. Stifte, Schreibgeräte und alles, was mit Schrift zu tun hat.

Als jugendlicher Nerd hatte ich ein Faible für alte Radios, Fernseher und vor allem Spulentonbandgeräte. Wie ein Sammler habe ich sie freilich nicht gesammelt, sondern eher ausrangierte Geräte zusammengetragen. Dieses Interesse ließ spontan mit Anfang 20 durch ein Schlüsselerlebnis nach: Ich lernte einen Kommilitonen kennen, der das gleiche tat, nur professioneller. Er sammelte ausschließlich alte Radios und investierte ziemlich viel Geld ubd Zeit in dieses Hobby. Ab und zu fachsimpelten wir und eines Tages zeigte er mir seine Sammlung bei Mutti im Keller. Ein kleines Museum in mehreren Keller-Zimmern, den Röhrenradios sind ziemlich groß. Dieser Kommilitone wohnte freilich auch noch bei Mutti, zwei Etagen höher als seine Radios. Nein, so wollte ich nicht enden. Ich verschenkte meine zusammen getragenen Geräte.

Wenig später bekam Typo und Schrift in meinem Leben eine größere Bedeutung. Schreibgeräte sammelten sich an, andere habe ich tatsächlich gesammelt. Gut, dass sie klein sind und nicht groß wie Röhrenradios. 

Schreibmaschinen traten beruflich in mein Leben, gesammelt habe ich sie nicht. Der Größe wegen, sie kommen gleich hinter Röhrenradios … Dafür hatte ich drei IBM-Composer und setze (heute würde ich sagen: „geschrieben, nicht gesetzt“) damit noch gut, schnell und fehlerfrei, als Sie längst mit Ihrem Commodore 64 auf Nadeldrucker ausdruckten und ich längst auf meiner anderen Baustelle die ersten Postskripf-Drucker programmierte. 

Die IBM-Composer sind weg. Schade, sie waren mein Eintritt in die Druck- und Medienbranche, heute hätte ich sie vermutlich behalten. Damals waren sie einfach nur schwer, und zum Teil kaputt. 

Schreibmaschinen flogen mir in den letzen Jahrzehnten immer mal wieder zu. Sie haben schnell andere Liebhaber gefunden. Drei gibt es jedoch noch im Fundus. Der Schrift wegen, denn alle drei haben Schriften, die eben nicht Courier oder die übliche Schrift der mechanischen Schreibmaschine sind. Unbedeutende, aber eher seltene Exemplare.

Pardon, jetzt sind es vier. Vor ein paar Tagen sprang mich eine gut erhaltene Wanderer Continental Reiseschreibmaschine im weltgrößten Internet-Auktionshaus an. Kein besonderes Modell und auf Flohmärkten immer wieder anzutreffen. Aber: mit Kursivschrift. Das ist schon besonders, denn Schreibmaschinen mit Kursivschrift gab es nicht oft. Gekauft. Zum Preis eines Super-Budget-Tablets.

Nerdkram Unboxing
Allerlei Gerätschaft befindet sich in meinem Fundus. Ab und zu finden ein paar Stücke neue Liebhaber und dafür kommt einiges hinzu. Nun, glücklicherweise und zum Wohl von Miz Kitty sind es alles in allem recht kleine Gegenstände. Stifte, Schreibgeräte und alles, was mit Schrift zu tun hat gibt es in meinem Fundus.
Als jugendlicher Nerd hatte ich ein Faible für alte Radios, Fernseher und vor allem Spulentonbandgeräte. Wie ein Sammler habe ich sie freilich nicht gesammelt, sondern eher ausrangierte Geräte zusammengetragen. Nun, das Interesse an diesen Geräten ließ spontan mit Anfang 20 nach. Durch ein Schlüsselerlebnis: Ich lernte einen Kommilitonen kennen, der das gleiche tat, nur professioneller. Er sammelte ausschließlich alte Radios und investierte ziemlich viel Geld in dieses Hobby. Ab und zu fachsimpelten wir und eines Tages hat er mir seine Sammlung gezeigt, bei Mutti im Keller. Ein kleines Museum in mehreren Zimmern, Röhrenradios sind ja ziemlich groß. Dieser Kommilitone wohnte freilich auch noch bei Mutti, zwei Etagen höher als seine Radios. Nein, so wollte ich nicht enden. Ich verschenkte meine zusammen getragenen Geräte.
Wenig später kam Typo und Schrift in meinem Leben einer Bedeutung zu. Schreibgeräte sammelten sich an, andere habe ich tatsächlich gesammelt. Gut, dass sie klein sind und nicht groß wie Röhrenradios. 
Schreibmaschinen traten beruflich in mein Leben, gesammelt habe ich sie nicht. Der Größe wegen, sie kommen gleich hinter Röhrenradios, Sie wissen schon …
Dafür hatte ich drei IBM-Composer und setze damit noch gut, schnell, fehlerfrei, als Sie längst mit Commodore 64 auf Nadeldrucker ausdruckten und ich längst auf anderer Baustelle die ersten Postskripf-Drucker programmierte. Die IBM-Composer sind weg. Schade, heute hätte ich sie vermutlich behalten. Damals waren sie einfach nur schwer, und zum Teil kaputt.
Schreibmaschinen flogen mir immer mal wieder zu. Sie haben schnell andere Liebhaber gefunden. Drei gibt es noch im Fundus. Der Schrift wegen, denn alle drei haben Schriften, die eben nicht Courier oder die übliche Schrift der mechanischen Schreibmaschine sind. Unbedeutende, aber eher seltene Exemplare.
Pardon, jetzt sind es vier. Vor ein paar Tagen sprang mich eine gut erhaltene Wanderer Continental Reiseschreibmaschine im weltgrößten Internet-Auktionshaus an. Kein besonderes Modell und auf Flohmärkten immer wieder anzutreffen. Aber: mit Kursivschrift. Das ist besonders. Schreibmaschinen mit Kursivschrift gab es nicht oft. Gekauft. Zum Preis eines Super-Budget-Tablets.
Heute klingelte der Nachbar. Er hätte ein Paket. Es war die Schreibmaschine.
Freudiges Nerd-Unboxing an Sonntagmittag.
Nur, schreiben konnte man damit nicht. Irgendetwas hatte sich verklemmt. Eigentlich wollte ich einen Sonntagsspaziergang im Schnee machen, statt dessen wurde der Sonntagnachmittag jetzt mit einer vierstündigen Schreibmaschinenreparatur verbracht. An Ende war alles gut. Vielleicht blogge ich demnächst damit. So richtig wie früher. Mit der Maschine schreiben, abfotografieren und veröffentlichen. Liebhaber und dafür kommt einiges hinzu. Nun, glücklicherweise und zum Wohl von Miz Kitty sind es alles in allem recht kleine Gegenstände. Stifte, Schreibgeräte und alles, was mit Schrift zu tun hat gibt es in meinem Fundus.
Als jugendlicher Nerd hatte ich ein Faible für alte Radios, Fernseher und vor allem Spulentonbandgeräte. Wie ein Sammler habe ich sie freilich nicht gesammelt, sondern eher ausrangierte Geräte zusammengetragen. Nun, das Interesse an diesen Geräten ließ spontan mit Anfang 20 nach. Durch ein Schlüsselerlebnis: Ich lernte einen Kommilitonen kennen, der das gleiche tat, nur professioneller. Er sammelte ausschließlich alte Radios und investierte ziemlich viel Geld in dieses Hobby. Ab und zu fachsimpelten wir und eines Tages hat er mir seine Sammlung gezeigt, bei Mutti im Keller. Ein kleines Museum in mehreren Zimmern, Röhrenradios sind ja ziemlich groß. Dieser Kommilitone wohnte freilich auch noch bei Mutti, zwei Etagen höher als seine Radios. Nein, so wollte ich nicht enden. Ich verschenkte meine zusammen getragenen Geräte.
Wenig später kam Typo und Schrift in meinem Leben einer Bedeutung zu. Schreibgeräte sammelten sich an, andere habe ich tatsächlich gesammelt. Gut, dass sie klein sind und nicht groß wie Röhrenradios. 
Schreibmaschinen traten beruflich in mein Leben, gesammelt habe ich sie nicht. Der Größe wegen, sie kommen gleich hinter Röhrenradios, Sie wissen schon …
Dafür hatte ich drei IBM-Composer und setze damit noch gut, schnell, fehlerfrei, als Sie längst mit Commodore 64 auf Nadeldrucker ausdruckten und ich längst auf anderer Baustelle die ersten Postskripf-Drucker programmierte. Die IBM-Composer sind weg. Schade, heute hätte ich sie vermutlich behalten. Damals waren sie einfach nur schwer, und zum Teil kaputt.
Schreibmaschinen flogen mir immer mal wieder zu. Sie haben schnell andere Liebhaber gefunden. Drei gibt es noch im Fundus. Der Schrift wegen, denn alle drei haben Schriften, die eben nicht Courier oder die übliche Schrift der mechanischen Schreibmaschine sind. Unbedeutende, aber eher seltene Exemplare.
Pardon, jetzt sind es vier. Vor ein paar Tagen sprang mich eine gut erhaltene Wanderer Continental Reiseschreibmaschine im weltgrößten Internet-Auktionshaus an. Kein besonderes Modell und auf Flohmärkten immer wieder anzutreffen. Aber: mit Kursivschrift. Das ist besonders. Schreibmaschinen mit Kursivschrift gab es nicht oft. Gekauft. Zum Preis eines Super-Budget-Tablets.
Heute klingelte der Nachbar. Er hätte ein Paket. Es war die Schreibmaschine.
Freudiges Nerd-Unboxing an Sonntagmittag.
Nur, schreiben konnte man damit nicht. Irgendetwas hatte sich verklemmt. Eigentlich wollte ich einen Sonntagsspaziergang im Schnee machen, statt dessen wurde der Sonntagnachmittag jetzt mit einer vierstündigen Schreibmaschinenreparatur verbracht. An Ende war alles gut. Vielleicht blogge ich demnächst damit. So richtig wie früher. Mit der Maschine schreiben, abfotografieren und veröffentlichen.Fundus. Ab und zu finden ein paar Stücke neue Liebhaber und dafür kommt einiges hinzu. Nun, glücklicherweise und zum Wohl von Miz Kitty sind es alles in allem recht kleine Gegenstände. Stifte, Schreibgeräte und alles, was mit Schrift zu tun hat gibt es in meinem Fundus.
Als jugendlicher Nerd hatte ich ein Faible für alte Radios, Fernseher und vor allem Spulentonbandgeräte. Wie ein Sammler habe ich sie freilich nicht gesammelt, sondern eher ausrangierte Geräte zusammengetragen. Nun, das Interesse an diesen Geräten ließ spontan mit Anfang 20 nach. Durch ein Schlüsselerlebnis: Ich lernte einen Kommilitonen kennen, der das gleiche tat, nur professioneller. Er sammelte ausschließlich alte Radios und investierte ziemlich viel Geld in dieses Hobby. Ab und zu fachsimpelten wir und eines Tages hat er mir seine Sammlung gezeigt, bei Mutti im Keller. Ein kleines Museum in mehreren Zimmern, Röhrenradios sind ja ziemlich groß. Dieser Kommilitone wohnte freilich auch noch bei Mutti, zwei Etagen höher als seine Radios. Nein, so wollte ich nicht enden. Ich verschenkte meine zusammen getragenen Geräte.
Wenig später kam Typo und Schrift in meinem Leben einer Bedeutung zu. Schreibgeräte sammelten sich an, andere habe ich tatsächlich gesammelt. Gut, dass sie klein sind und nicht groß wie Röhrenradios. 
Schreibmaschinen traten beruflich in mein Leben, gesammelt habe ich sie nicht. Der Größe wegen, sie kommen gleich hinter Röhrenradios, Sie wissen schon …
Dafür hatte ich drei IBM-Composer und setze damit noch gut, schnell, fehlerfrei, als Sie längst mit Commodore 64 auf Nadeldrucker ausdruckten und ich längst auf anderer Baustelle die ersten Postskripf-Drucker programmierte. Die IBM-Composer sind weg. Schade, heute hätte ich sie vermutlich behalten. Damals waren sie einfach nur schwer, und zum Teil kaputt.
Schreibmaschinen flogen mir immer mal wieder zu. Sie haben schnell andere Liebhaber gefunden. Drei gibt es noch im Fundus. Der Schrift wegen, denn alle drei haben Schriften, die eben nicht Courier oder die übliche Schrift der mechanischen Schreibmaschine sind. Unbedeutende, aber eher seltene Exemplare.
Pardon, jetzt sind es vier. Vor ein paar Tagen sprang mich eine gut erhaltene Wanderer Continental Reiseschreibmaschine im weltgrößten Internet-Auktionshaus an. Kein besonderes Modell und auf Flohmärkten immer wieder anzutreffen. Aber: mit Kursivschrift. Das ist besonders. Schreibmaschinen mit Kursivschrift gab es nicht oft. Gekauft. Zum Preis eines Super-Budget-Tablets.
Heute klingelte der Nachbar. Er hätte ein Paket. Es war die Schreibmaschine.
Freudiges Nerd-Unboxing an Sonntagmittag.
Nur, schreiben konnte man damit nicht. Irgendetwas hatte sich verklemmt. Eigentlich wollte ich einen Sonntagsspaziergang im Schnee machen, statt dessen wurde der Sonntagnachmittag jetzt mit einer vierstündigen Schreibmaschinenreparatur verbracht. An Ende war alles gut. Vielleicht blogge ich demnächst damit. So richtig wie früher. Mit der Maschine schreiben, abfotografieren und veröffentlichen.

  

Heute klingelte der Nachbar. Er hätte ein Paket. Es war die Schreibmaschine.

Freudiges Nerd-Unboxing an Sonntagmittag.

Nur, schreiben konnte man mit dem jahrzehnte alten Gerät nicht. Irgendetwas hatte sich verklemmt. 

Eigentlich wollte ich einen Sonntagsspaziergang im Schnee machen. So wurde der Sonntagnachmittag jetzt mit einer vierstündigen Schreibmaschinenreparatur verbracht. An Ende war alles gut. 

Vielleicht blogge ich demnächst damit. So richtig wie früher. Mit der Maschine schreiben, abfotografieren und veröffentlichen. 

Und, ganz bestimmt ist sie langlebiger – mit Modewort ausgedrückt „nachhaltiger“ – als jedes  iPad. 

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich hatte mich eigentlich schon seit ein paar Jahren von meinen Sammelleidenschaften getrennt, ungern, aber notgedrungen, des Platzes halber und der wohl altersbedingten Erkenntnis „Sammeln, ach wozu denn noch, man kann eh nichts festhalten…“ – aber immer, wenn ich hier bei Ihnen lese, dann juckt es mich doch wieder sehr. Zum Beispiel hatte ich eine stolze Sammlung von skurrilen Zigarettenspendern angehäuft (und siehe da, auch Sie schrieben unlängst über diese wunderbare Nische…), dann ja auch die Schreibutensilien an sich – ebensoherrlich – und nun… Schreibmaschinen. Ich werde also alsbald meine Sammelei wohl doch wiederbeleben.

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