Der Tag im Bild

Woche der verpeilten Termine

Die letzte Woche war bei uns, also bei Miz Kitty und mir, eindeutig die Woche der verpeilten Termine, mit einigen anderen Chaos-Einspielungen als Gratiszugabe. Nun, alles nichts schlimmes, im Nachhinein immer amüsant.

Am Montag morgen fuhren wir zum Abbas-Hotel an der Lietzenburger Straße und waren fest davon überzeugt, dass dort die Deutschen Grundstücksauktionen stattfinden würden. Wir hatten uns ein Seegrundstück mit ein paar Ferienlauben darauf angeschaut und wollten jetzt wissen, ob und für wieviel dieses Grundstück einen Liebhaber findet. Miz Kitty schrieb in ihrem Text Schatten und Licht bereits kurz über dieses Grundstück. Auf die Frage, wo es zur Grundstücksauktion geht, sagte die Rezeptionistin: »Ja, aber erst am Donnerstag.«

Neben einem Bloggertest des Multicity-Carsharing mit einem Elektroauto, bei dem gleich bei unserer ersten Fahrt die Code-Karte zum Entriegeln des Fahrzeugs verloren ging, war am Sonntag abend ein Opernbesuch bei angesagt, die Zauberflöte in der Komischen Oper – so dachten wir jedenfalls. Freunde hatten zwei Karten aus gesundheitlichen Gründen zu vergeben, Miz Kittykoma hat sie am Samstagnachmittag abgeholt und für uns beide war klar: Sonntagabend. Aufgehübscht – Kitty wie immer der Eyecatcher schlechthin und ich operngemäß im schwarzem Anzug und mit Fliege – fuhren wir zur Komischen Oper. Den Rest können Sie sich denken: Niemand vor dem Eingang, der Blick auf die Karten, die Vorstellung war Samstag.

Um den angebrochenen Abend fortzusetzen, stehen rund um den Gendarmenmarkt einige Lokale zur Auswahl, das Lutter & Wegner, das Aigner oder die Gendarmerie hatten wir im Visier. Obwohl ich Nummer 1 favorisiere, entschieden wir uns für Nummer 3 und damit richtig falsch. In der Gendarmerie war ich vor mehr als vier Jahren einige Mal einen Absacker trinken und gegessen hatten wir beide noch nicht dort. Also waren wir neugierig, was die Gendarmerie zu bieten hat. Vom Service her war es ein Fehlgriff. Weil wir gerade ein iPhone in der Hand halten, begrüßt uns der Kellner in unserem Operndress mit: »Ah, Generation Facebook…«. Zwei Sterne gab es dafür von mir auf Yelp. Die Bewertung lesen Sie hier.

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