Gesellschaft

Potsdamer Empfehlung

webhosting

Jeder, der eine eigene Homepage betreibt oder ein Blog, das nicht bei einem Blog-Dienstleister wie WordPress oder Blogspot gehostet wird, braucht Internet-Speicherplatz und dazu meist einen Webserver mit Datenbank. Blog oder Website muss es schließlich ermöglichen, dass z.B. Kommentare eintragen werden können, was mit statischen HTML-Seiten nicht möglich ist, sondern PHP-Funktionalität erfordert. Das klingt alles recht kompliziert, ist es jedoch nicht. Web-Hosting-Pakete bekommt man an jeder Ecke für’n Appel und ’nen Ei, oft mit mehreren Datenbanken, Internet-Domains und vielen E-Mail-Postfächern. Das Ganze zum Teil schon für fünf Euro im Monat.

Web-Server heißen die Hosting-Pakete oft, wobei ein eigener Server ist es für diesen Preis freilich nicht, selbst wenn sich das System nach außen so verhält und z.B. Blog-Seiten oder Seiten eines Online-Shops individuell zusammen puzzelt, wenn sie von einem Computer von irgendwo in der Welt aufgerufen werden. Web-Hoster, oder synonym Hosting-Provider gibt es einige. Ich habe beruflich mit diesen Dingen zu tun und kenne zumindest alle großen, und dort auch speziell das Backend bzw. den Konfigurationsbereich. Schon hier gibt es erhebliche Unterschiede, und genauso groß sind die Unterschiede in der Performance, was die Schnelligkeit des Seitenaufbaus betrifft. Nicht jeder Hosting-Provider, der einen gut konzipierten, laiengerechten Konfigurationsbereich hat, kann diesen Standard auch bei der Ausfallsicherheit und Seitenaufbauzeit halten. Mir scheint, die großen Hosting-Provider, deren Werbebeilagen uns in jeder Computerzeitschrift entgegen springen, sind hier oft unterdurchschnittlich, zumindest die kleineren Webhosting-Pakete dieser Anbieter.

Dass WordPress und Joomla regelrechte Performancefresser sind, ist allgemein bekannt. Und genau hier scheidet sich die Spreu vom Weizen bei den Web-Hostern. So haben wir es gerade erlebt beim großen Webhoster aus Berlin. Ein Blog hat auf einmal etwas mehr Traffic, schwupp, ist die Seite down, also z.T. nicht mehr aufrufbar. Passiert gestern Nachmittag. Ärgerlich. Sie wissen schon, es ist der Web-Hoster, der in 2001 den großen →Datenverlust vieler Kundendaten hatte. Da hilft dann auch das schönste Online-Tool zur Homepage-Erstellung nicht, vor allem, wenn man es gar nicht braucht. Ärgerlich zudem, wenn der Telefonsupport aus minutenlanger Warteschleife besteht, bis man entnervt auflegt.

Unsere eigenen Projekte hosten wir bei vier Providern. Ich nenne einmal Ross und Reiter: Es sind 1und1, Host-Europe, Strato und Variomedia. Und wie es so oft ist, hat der (noch) kleinste Anbieter die beste Performance. →Variomedia in Potsdam. Zudem landet man dort während der üblichen Geschäftszeit auch nicht in einer Callcenter-Warteschlange und Emails werden schnell beantwortet. So wie man sich das wünscht. Der Kunden-Konfigurationsbereich sieht dafür vergleichsweise schlicht aus, ist aber durchaus funktionabel – nur, was nutzt ein Konfigurationsbereich, der wie ein zweites Betriebssystem daher kommt, wenn die Internetseiten dann trotzdem zu langsam aufgebaut werden?

Daher heute meine Empfehlung: Falls Ihr Internet-Speicherplatz und ein zuverlässiges Webhosting sucht, schaut euch Variomedia an. Ich schrieb es früher schon einmal, dass ich →Stories-&-Places-Website eher zufällig bei Variomedia gehostet habe und ich die Website später noch einmal exakt genauso bei einem der großen Provider gespiegelt installiert habe. Dort brauchte die Startseite wesentlich länger, bis sie komplett geladen war.

Anmerkung: Dieser Beitrag ist eine persönliche Empfehlung, für die weder das Blog netznotizen.com noch der Verfasser irgendeine Leistung erhalten haben.

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