Tools & Technik

Textkraft

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Eine etwas gesunde Nerdigkeit braucht man schon, um eine iPad-App Textkraft zu nennen. Textkraft ist eine Editor-App, die speziell für Texter und Autoren interessant ist. Im Moment ist diese App mein bevorzugtes Tool, wenn ich Texte verfasse – neben der →iA-Writer-App der Information Architects, die ich hier schon vor einigen Monaten vorgestellt habe. Viele @netznotizen schreibe ich inzwischen mit iPad, Bluetooth-Tastatur und Textkraft.

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Die Editor-App bringt einige sehr interessante Zusatzfunktionen mit. So wird z.B. die Textlänge in Wörtern oder Zeichen angezeigt und dazu auch gleich, wieviel Verlags-Normseiten à 1500 Anschläge der Text umfasst. Das ist praktisch, weil ich dann bei einem längerem Text schnell ein Gefühl für den Umfang habe. Weiterhin bietet Textkraft die schnelle Eingabe typographischer Anführungszeichen und Guillemets sowie einiger Sonderzeichen und z.B. das Ändern von Groß- und Kleinschreibung am Anfang eines Wortes per Fingertip. Diese Funktion verwende ich gut und oft, da ich meist alles schnell hintereinanderweg klein schreibe und später dann ändern muss. Für die Rechtschreibkorrektur gibt es ein Wörterbuch und ein Synonymwörterbuch, falls man eine Idee für einen gleichbedeutenden Begriff braucht.

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Fertige Texte können wie bei fast allen Editor-Apps gespeichert werden, mit einer anderen App geöffnet werden oder direkt in die iCloud oder dropbox geschickt werden. Zusätzlich stehen fünf Schnellspeicher zur Verfügung. Zwischen den darin abgelegten Texten kann per Fingertip hin- und hergeswitched werden, so dass man gut an mehreren Texten gleichzeitig arbeiten kann.

Prädikat: Absolut empfehlenswert.

Zumindest für alle, die wie ich das iPad und die Bluetooth-Tastatur als komfortable Schreibmaschine verwenden. Die Textkraft-App kommt aus der deutschen Softwareschmiede →Infovole und ist zum Preis von 5,49 Euro im →iOS-App-Store erhältlich. Textkraft gibt es auch in einer englischen, französischen und spanischen Version mit den entsprechenden fremdsprachigen Wörterbüchern. Infovole bietet außerdem die preisgünstigeren Schwesterprodukte Schreibkraft und Wortkraft an, die im Vergleich zu Textkraft einen abgespeckten Funktionsumfang haben. Da man für 5,49 Euro gerade mal eine schnell verzehrte Billig-Pizza bekommt, empfehle ich auf jeden Fall, Textkraft zu kaufen und nicht die günstigeren Varianten. Auch unter dem Aspekt, dass es sich beim Hersteller um ein lokales Unternehmen handelt, sind diese fünf Euro fünfzig sicher gut investiertes Geld.

Ach ja, und der Start-Bildschirm der App ist genauso nerdig wie der Name. Aber schon irgendwie lustig.

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Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. bei der Fülle an guten Texteditoren für iOS, kommt man ja garnicht mehr aus dem testen heraus. :)
    Wirklich verwunderlich das da immer neue Apps Nachkommen. anscheinend ist der Markt da!
    Obwohl TextKraft mich reizt bleibe ich jetzt erstmal bei Drafts, iaWriter und Editorial.
    danke fürs vorstellen :)

  2. Pingback: Zusammenfassung der Woche ab 26.08.2013 | IRON BLOGGER ADN

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