Gesellschaft

Let’s Share Phones

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Berlin, Rosenthaler Platz. Wie so oft steige ich in die U6 Richtung Wittenau. Sie sitzt mir gegenüber, hört Musik und wippt im Takt. Ich lächele und schaue auf den hellblauen Punkt auf dem Label, das am Kabel ihrer Ohrhörer hängt. Sie lächelt zurück, gibt mir ihren linken Ohrstöpsel und wir hören zusammen. Kroatische Popmusik, interesant und gleich mein Fall. Später erzählt sie mir, das sie in Berlin studiert. Ich notiere mir dann noch den Titel der CD zur Musik und ihre Handynummer. Wir wollen uns mal in Mitte treffen. Schon wieder ein netter Kontakt durch Share Phones. Die hellblauen Share-Phones-Punkte gibt es immer öfter.

Let’s Share Phones. Wie funktioniert das? Das Label mit dem hellblauen Punkt einfach an das Kabel eines Ohrhörers kleben. Damit zeigt man, dass man bereit ist, einen Ohrhörer auszuleihen, oder auch von jemand anderem einen anzunehmen. Zum Mithören, Spaß haben, neue Musik und nette Leute kennenlernen. Wer selbst nicht Musik hört, besorgt sich den Button mit dem hellblauen Logo. Damit zeigt Ihr, dass man Euch gerne einen Ohrhörer zum Mithören anbieten darf. In der Bahn, im Bus und an der Haltestelle, in der Uni, im Café, oder wo immer nette Leute mit mp3-Player sind. Die Let’s-Share-Phones-Kampagne ist im Mai 2009 gestartet, und sie werden immer mehr, die hellblauen Logos. Macht auch mit!

Und wo bekommt man jetzt das Label bzw. den Button her? Entweder das Bild runterladen und zweimal nebeneinander direkt auf ein Etikett drucken, das dann – in der Mitte gefaltet – wie ein Fähnchen am Kabel angeklebt wird. Oder für die Minimalisten: Papieretikett oder Tape nehmen, wie ein Fähnchen an das Kabel kleben und beidseitig einen ca. 2cm großen Punkt draufmalen.

Gesellschaft

Audiotrampen

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Wie schön sind doch diese Projekte abseits kommerzieller Zwänge, die man z.B. im Studium oder just-for-fun machen kann. Audiotrampen ist eines davon. Wahrscheinlich bin ich durch die netten Piktogramme darauf aufmerksam geworden. Ein kleiner blauer Adapterstecker für den Kopfhöreranschluss am iPod oder Smartphone steht im Mittelpunkt. In diesen Adapterstecker kann man zwei Kopfhörer einstecken, so dass zwei Leute bequem an einem iPod hängen. Wie das funktioniert, zeigen die Piktogramme. Für Egoisten und Sozialphobiker ist das natürlich sowieso nichts. Ähnlich wie der Tramper im Kfz je nach Eigengewicht dazu beiträgt, das etwas mehr Benzin verbraucht wird, macht der Kopfhörer des Audiotrampers den iPod-Akku etwas schneller leer. Und wehe, der hat ‘nen Kurzschluss im Kopfhörer!

Mit dem Adapterstecker ist das Audiotrampen sehr commod. Weniger aufwendig gehts natürlich mit dem hellblauen Punkt der Share-Phones-Kampagne, eine gesunde Toleranzschwelle gegenüber fremdem Ohrenschmalz vorausgesetzt.

Ach ja, und dann gibt es ja noch die tumben Ton-Tyrannen, deren Ohrstöpsel ganze Bahnwaggons beschallen, bei denen aber keiner freiwillig audiotrampen würde.

www.audiotrampen.de

Gesellschaft

Audiotrampen

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Wie schön sind doch diese Projekte abseits kommerzieller Zwänge, die man z.B. im Studium oder just-for-fun machen kann. Audiotrampen ist eines davon. Wahrscheinlich bin ich durch die netten Piktogramme darauf aufmerksam geworden. Ein kleiner blauer Adapterstecker für den Kopfhöreranschluss am iPod oder Smartphone steht im Mittelpunkt. In diesen Adapterstecker kann man zwei Kopfhörer einstecken, so dass zwei Leute bequem an einem iPod hängen. Wie das funktioniert, zeigen die Piktogramme. Für Egoisten und Sozialphobiker ist das natürlich sowieso nichts. Ähnlich wie der Tramper im Kfz je nach Eigengewicht dazu beiträgt, das etwas mehr Benzin verbraucht wird, macht der Kopfhörer des Audiotrampers den iPod-Akku etwas schneller leer. Und wehe, der hat ‘nen Kurzschluss im Kopfhörer!

Mit dem Adapterstecker ist das Audiotrampen sehr commod. Weniger aufwendig gehts natürlich mit dem hellblauen Punkt der Share-Phones-Kampagne, eine gesunde Toleranzschwelle gegenüber fremdem Ohrenschmalz vorausgesetzt.

Ach ja, und dann gibt es ja noch die tumben Ton-Tyrannen, deren Ohrstöpsel ganze Bahnwaggons beschallen, bei denen aber keiner freiwillig audiotrampen würde.

www.audiotrampen.de