Reisen

Grenzbauden

in alten Ansichten

In alten Zeiten war der Riesengebirgskamm die Grenze zwischen der k.u.k-Monarchie und dem Deutschen Reich, mit Schmuggel, Grenzhäusern und allem, was eine landschaftlich schöne, aber in Teilen schwer begehbare Grenze so mit sich brachte. Wer etwas mehr darüber wissen möchte, kann in der →Chronik des Grenzortes Klein Aupa (Mala Upa) lesen.

Aus dieser Zeit der Schwarzweißfotografie habe ich einige Fotos bzw. Postkarten von Grenzbauden gefunden. Wie es dort heute aussieht, beschrieb ich vor einigen Wochen aus der Zeitschleife »Miz Kitty reist mit dem Grafen 2013«. Und, es sieht im Böhmischen noch genauso – schön – aus auf den alten Postkarten in schwarz-weiß-Optik.

Den Begriff →Baude habe ich erst im Erwachsenenalter kenngelernt, kannte jedoch vorher schon das gebräuchliche Wort »Bude«. Nun, »Baude« kommt aus dem Tschechischen und wird hauptsächlich im slawisch beeinflussten ostdeutschen Sprachraum für eine Berghütte, meist mit einer Restauration, verwendet.

Die →Curry-Baude im Eingangsbereich des Berliner U-Bahnhofs Gesundbrunnen hat mit all dem nichts zu tun. Wahrscheinlich heißt hier der Besitzer einfach Baude, ebenso wie bei →Baude Kabeltechnik im hannoverschen Sarstedt.

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