Gesellschaft · Reisen

Hamburg

Hamburg – wird mal Zeit etwas über Hamburg zu schreiben.

Ich habe diese Stadt ja geliebt in den Jahren, in denen ich dort gewohnt habe. Nach dem Provinzwohnen einschließlich Hannover war das meine erste richtige Stadt. Dieses leicht bläuliche Licht, die Elbe, der Hafen, St. Pauli, die Außenalster, Strandperle, Elbfähren, Fischmarkt. Alles wunderschön und kein Vergleich mit der Ästhetik von Hannover, Braunschweig und dem Ex-West-Berlin. Dazu auffallend gut gekleidete Leute. Smart, etwas steif, jedoch sehr höflich und zuvorkommend – also scheinbar genau passend zu meinem eher schüchternen Naturell.

Seit meiner Hamburg-Zeit trage ich keine braunen oder erdfarbigen Kleidungsstücke mehr. Blau, ... weiterlesen

Gesellschaft

Wir haben heute ja soo viel Platz

Da sag noch mal einer, wir hätten heute ja – im Vergleich zu früheren Zeiten – soo viel Platz und wohnen soo großzügig. Stimmt, wenn wir uns mit den Verhältnissen der schlechten Zeiten des letzten Jahrhunderts vergleichen. Oder mit armen Leuten, hier oder sonstwo in der Welt. Stimmt nicht, wenn wir – heute meist mit mittlerem Einkommen – uns mit dem Mittelstand vergangener Tage vergleichen.

Beim Aufräumen bin ich zufällig auf eine Bauzeichnung anno 1903 gestolpert. Ein Haus für einen Viehhändler in der Brandenburgischen Provinz. Großzügig, sag ich nur. Sehen Sie selbst: hier... weiterlesen

Gesellschaft

Wir haben es ja viiiel besser )-;

Apropos, woher vommt eigentlich dieses Wir-haben-es-heute-ja-soo-gut-Gerede ? Evangelische Kirche, Eltern, Lehrer, Erzieher, die nicht locker lassen, sich selbst zu betonen und uns einzureden, wir hätten es heute viel viel leichter?

Nein, haben wir nicht. Wir haben anstrengende Jobs. Mit vielen Goodies, aber mit einer Arbeitsdichte wie nie zuvor. Oder wir haben keinen Job und finden auch keinen mehr. Wir haben genug neue Lebensrisiken und Psychostress. Wir müssen wuppern bis 67 und ansparen, damit wir die Zeit danach noch halbwegs gut leben können. Haben Kinder mit der gleichen Perspektive. Eines haben wir tatsächlich besser. Wir können uns die Leute aussuchen, denen ... weiterlesen

Design & Typo · Schreibgeräte & Kontor

Bauzeichnung der Vor-Normschrift-Zeit

zeichnung-rundschrift

Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen zwei Dokumente aus der Jahren 1903 und 1904. Für Deckblätter, technische Zeichnungen und Pläne aller Art wurde in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg oft die Rundschrift eingesetzt. Das ist ziemlich typisch für diese Zeit. Handschriftlich erstellte, serifenlose Buchstaben wie später in der Normschrift sind zu dieser Zeit noch selten in technischen und administrativen Dokumenten zu finden. Beide Dokumente sind hoch aufgelöste Scans und können in separatem Browserfenster geöffnet werden.

Zeichnung_mit_Rundschrift

Rundschrift-Dokument... weiterlesen

Design & Typo · Schreibgeräte & Kontor · Tools & Technik

Rundschrift im Computer

Diverse Computer-Fonts tragen dazu bei, dass uns die typische Anmutung der Rundschrift nicht fremd wird. Im wesentlichen ist es die Schrift Linoscipt, die vom Schriftenhersteller Linotype vertrieben ist. Als Designer ist immerhin kein geringerer als Morris Fuller Benton verzeichnet, der mehr als 200 Schriften entworfen hat, darunter so bekannte wie Franklin Gothic oder New Century Schoolbook. Der Entwurf, der der Linoscript zugrunde liegt, war für ihn sicher periphere Nebensache.

Ein Klon der Linoscript war unter dem Namen Linus bereits bei frühen Corel-Draw-Versionen dabei (die es zeitweilig mindestens in der Vorversion zu jedem gekauften Scanner gratis dazu gab). Das mag ... weiterlesen

Design & Typo · Schreibgeräte & Kontor

Rundschrift

Rundschrift_Teaser

Gesehen hat sie jeder schon mal, die sogenannte Rundschrift. Gibt es doch immerhin einen weit verbreiteten Computer-Font, der diese Art zu Schreiben imitiert. Friedrich Soennecken, Gründer und Namensgeber der noch heute existierenden Marke für Bürobedarf hat im ausklingenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert diese Art zu schreiben popularisiert, die gemeinhin als Lettre Ronde bekannt ist und auf den französischen Schreibmeister Louis Barbedor zurückgeht und in der Form wie Soennecken sie propagierte nahe an der Rundschrift der Schreibmeister des 18. Jahrhunderts wie z.B. Nicolas Gando ist.

Die gewöhnlichen Schreibgeräte der frühen Gründezeit bestanden aus Stahlfeder, Federhalter, und Tintenbehältnis. ... weiterlesen

Gesellschaft · Reisen

Straussee

Stecken Sie den Kopf nicht in den Sand, stecken Sie ihn bitte ins Wasser. Wo? In Srausberg, im Straussee. Durch Zufall oder sollen wir sagen göttliche Fügung hatte ich letztens die Gelegenheit, mit der Miz Kitty dort spätabends zu schwimmen. Ok, ich schreib nicht weiter, … Sie können nur neidisch sein auf dieses herrliche Nachtschwimmen. Machen Sie es uns nach. Nehmen Sie den zum Beispiel den schmalen Weg neben von der Fontanestraße, zum Beispiel neben dem Haus Nummer 28, gehen runter zum See und steigen ins Kühle Fluid. Die laut Routenplaner 37 km lange Wegstrecke von Berlin nach Strausberg ... weiterlesen

Reisen

Schlösser-Hopping im Schlesischen Elysium

Miz Kitty und der Graf sind ja bei Ihrem Schlösser-Hopping bei Station 3 kleben geblieben. Hier passte einfach alles. Welch‘ schöne Schoss-Hotels uns nun noch entgangen sind, weiß ich freilich nicht. Die Liste ist jedenfalls noch lang, und ich möchte sie Ihnen nicht vorenthalten – für den Fall, dass Sie selbst Schlösser-Hopping im Riesengebirgs-Vorland machen möchten. Dazu habe ich Ihnen eine kleine Website angelegt, die Sie auch gut am iPad oder iPhone anschauen können, und auf der die vielversprechendsten Schloss-Hotels mit Links aufgelistet sind.

|=> Schlösser-Hopping im schlesieschen Elysium

Noch ein Tip: Lassen Sie sich Zeit. Schlösser-Hopping, bei dem Sie ... weiterlesen

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