Reisen

Nachlese zum Schlösser-Hopping

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Miz Kitty reist mit dem Grafen 2013

Schlösser-Hopping. Von Schloss zu Schloss reisen und immer ein paar Nächte in einem anderen Palast schlafen. Diese Art, Urlaub zu machen, kannte ich vor drei Jahren noch nicht, hätte freilich jedoch schon eine Vorstellung davon gehabt, wie interessant das sein kann. Keiner meiner Bekannten reist in dieser Form, weswegen es mir manchmal so vorkommt, dass Miz Kitty und ich zu den Early Adoptern gehören, die so ihren Urlaub verbringen.

Die Idee des Schlösser-Hopping geht auf unseren ersten gemeinsamen Urlaub vor zwei Jahren zurück. Wir erkundeten Dänemark und logierten in sehr erholsamen Pensionen und Hotels. Durch Zufall stießen wir auf ein Schloss mit einem Hotelbetrieb. Im Vorbeifahren beschlossen wir, es einmal zu besichtigen, hielten an und stellten fest: Hier kann man auch gräflich logieren. Am Folgetag haben wir uns dann nicht in diesem Schloss einquartiert, sondern in einem →anderen mit einem dezent gräflichem Ambiente und einem lauschig-romantischen Picknick im Park bei in der Nacht sich näherndem Wild-Getier.

Letztes Jahr hatten wir Polen als Urlaubsziel ausgeguckt. Rhetorisch fragte ich Miz Kitty vorher, ob sie lieber an die Ostsee möchte oder mir mal die Orte ihrer Großmutter in der Oberlausitz zeigen möchte. Dann könnten wir nämlich im Gründerzeithaus der mir schon lange bekannten Pensionswirtin in Görlitz Station machen, dort zwei Tage verweilen und die Oberlausitz, Oppach und das Zittauer Gebirge erkunden – und dann weiter nach Polen, nach Stonsdorf (Staniszow) fahren, zu dem Schloss, von dem mir die Pensionswirtin vor Jahren so schwärmerisch erzählte, und in dem man auch übernachten kann.

In Stonsdorf begannen wir im letzten Jahr also mit unserem Schlösser-Hopping. Hier gibt es gleich zwei Schlösser, ein →großes und ein →kleines. Und dazu in unmittelbarer Nähe noch eine ganze Reihe anderer Schlösser und Paläste, die heute Schloss-Hotels sind. Nicht umsonst heißt diese Gegend auch →Schlesisches Elysium. So entdeckten wir schnell →Wernersdorf, wohin wir in diesem Sommer noch mal zurückgekehrt sind, in dieses Ambiente aus historischer Hülle und angenehmer Modernität, in dem wir ums ganz gut erholen können. Die Berichte aus der Zeitschleife von Miz Kitty und mir haben Sie bestimmt gelesen.

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