Gesellschaft

mieten, kaufen, wohnen.

Ganz klar: Kaufen. Oder bauen.
Denn auf eigenem Boden steht es sich besser!

Gesellschaftskritik

In diesem Text geht es nicht nur darum, die Vorzüge des selbst genutzten Wohneigentums hervorzuheben. Es ist auch eine gute Portion Gesellschaftskritik und Kapitalismuskritik dabei. Karl Marx und andere haben vor langer Zeit schon ähnliches formuliert. Ich wollte es Ihnen nur noch mal aufschreiben und möchte Sie in all Ihrem Tun ein klein wenig zum Nachdenken bringen. Also: 

Grund und Boden: Sicherheit in unsicheren Zeiten

Der Immobilienhype scheint gerade auf einem Höhepunkt zu sein. Selbst auf Parties in der Provinz spricht man von Immobilienkauf und Alterssicherung, die vor allem darin bestehen soll, zum späteren Zeitpunkt keine ungewiss hohe Miete mehr zahlen zu müssen.
Die Idee der Sicherung des kommoden Lebens in den eigenen vier Wänden ist gut nachvollziehbar und rückt in letzter Zeit immer mehr in den Vordergrund. Für viele wird es zunehmend ungewisser, ob das eigene Arbeitsleben tatsächlich erst mit dem regulären Renteneintrittsalter von immerhin bald 67 Jahren endet. Oder gesundheitlich bzw. arbeitsmarkttechnisch bedingt doch schon Jahre vorher, dann jedoch mit zum Teil erheblich verminderter Rente. Die heutige Arbeitsorganisation und Arbeitsdichte lässt viele der 45plus-Generation erahnen, dass ihr Arbeitsleben möglicherweise doch vorzeitig beendet wird. Und selbst, wer fest davon ausgeht, das reguläre Renteneintrittsalter zu erreichen, fragt sich, welche Kaufkraft die eigene Rente dann tatsächlich hat. Fällt die Versorgung wirklich so hoch aus, dass man trotz steigender Mieten einigermaßen seinen Standard halten kann? Oder wird man einen Großteil davon für die Miete aufwenden müssen? Für viele sehen die Prognosen eher düster aus. Die Renten der heutigen 45plus-Generation werden wohl schmaler ausfallen, als die Betreffenden es erwartet hatten. Zwar war auch dieser Generation schon klar, dass die gesetzliche Rente kein Garant für den Status-Quo-Erhalt im Alter sein würde; das Ausmaß der Situation war vielen jedoch nicht klar. Muss das Arbeitsleben vorzeitig beendet werden, ist heute zuerst die Aufzehrung von (auch Mini-)Vermögen angesagt, bevor es Hartz 4 oder bei körperlicher oder mentaler Kaputtgearbeitetheit eine oft ziemlich schmale Frührente gibt.
In dieser Situation haben diejenigen, die in den eigenen vier Wänden auf eigenem Grund und Boden leben, eine Sorge weniger. Nämlich diese bohrende Frage, ob man im Alter nicht möglicherweise einen Großteil des Einkommens für die Miete aufwenden muss, für das Elementarbedürfnis, ein Dach über dem Kopf, eine Wohnung zu haben. Eigentümer selbst genutzter Immobilien müssen sich zumindest nicht so existentielle Gedanken um die Finanzierbarkeit des Wohnens im Alter machen, sofern die eigene Immobilie dann einigermaßen schuldenfrei und ohne größeren Sanierungsstau ist. Und selbst wenn Haus und Grundstück heruntergekommen sein sollten, weil das Geld nicht mehr da ist, um es sich schön zu machen, lässt sich dieser Situation doch wesentlich entspannter entgegenblicken, als der Vorstellung, die gemietete Wohnung räumen zu müssen, weil sie zu teuer wird und sich eine andere, billigere, vermutlich auch kleinere und in schlechterer Lage belegene suchen zu müssen. Mit der Ungewissheit, ob es diese dann überhaupt geben wird und mit allem Aufwand des Umzugs in ein neues Lebensumfeld. Wer von Witwen- oder Witwerrente leben muss, kann ziemlich schnell in eine solche Situation kommen.

Mit dem Focus auf finanzielle Sicherheit im Alter hat die selbst genutzte Wohnimmobilie entscheidende Vorteile. Alle, die eine eigene Immobilie mit realistischen Anstrengungen finanzieren können, sollten dieses Projekt daher unbedingt ernsthaft angehen. (Realistische Anstrengungen sind dabei nicht nur die Finanzierbarkeit eventueller Kreditraten, sondern auch Manpower, ob nun für Umbaumaßnahmen oder für den Nebenjob, der zwigend zur Begleichung der Raten erforderlich ist.)

Zwei nicht zu unterschätzende Vorteile

Eigener Grund und Boden mit selbst genutzter Wohnimmobilie bedingt vor allem zwei Vorteile, die in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen sind:
Erstens hat man festen Boden unter den Füßen und damit einen festen Stand. Nicht nur unter den Füßen, sondern auch mental, steht man doch als Grundeigentümer nicht in Dauerabhängigkeit zu einem Vermieter. Standing heißt das englische Wort dazu.
Zweitens gibt die eigene Wohnimmobilie auf eigenem Grund und Boden die Sicherheit, nicht irgendwann weiterziehen zu müssen, weil die Miete nicht mehr bezahlbar ist oder der Vermieter Eigenbedarf anmeldet.

Allem voran bietet Wohneigentum vor allem eines: Sicherheit. Und damit – sofern die Finanzierung solide aufgesetzt ist – auch eine gute Portion Gelassenheit, Freiheit, Unabhängigkeit. Sicherheit macht nämlich mental frei und unabhängig.
Gelassenheit durch die Immobilität und nicht ein ständiges Unterdauerstromstehen des allzeit mobilen  Leistungsträgers der Kapitalismus-Gesellschaft, dem man Mobilität und Flexibilität auf die Fahnen geschrieben hat.

Abhängigkeiten in der modernen Kapitalismus-Gesellschaft

Mieter und Arbeitnehmer

Trotz aller Aufklärung und Demokratisierung: Die Abhängigkeiten sind geblieben. Was in früheren Jahrhunderten die Abhängigkeit der Bauern von ihren Grundherren war, ist heute die Abhängigkeit der Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern und viel mehr noch und zuallererst die Abhängigkeit der Mieter von ihren Vermietern. Nur ist diese Abhängigkeit ziemlich subtil, manchmal perfider Natur, oft nicht so einfach zu erkennen und deswegen auch gut zu leugnen, zu ignorieren oder zu beschönigen.
Da zahlt ein Mieter für das Recht, eine Wohnung nutzen zu dürfen, lebenslang eine Miete. Zahlt er nicht mehr, muss er gehen, die Wohnung räumen, weiterziehen, sehen, dass er eine neue Wohnung findet, die er bezahlen kann. Manchmal muss er auch gehen, nur weil sein Grundeigentümer – der durch Verkauf der Immobilie schnell wechseln kann – es so will und Eigenbedarf für sich oder seine Verwandten anmeldet. Nirgends so richtig bleiben zu können, immer die – wenn auch vielleicht unwahrscheinliche, das kann man sich individuell schön reden – Aussicht zu haben, weiterziehen zu müssen, wenn man die Miete nicht mehr zahlen kann oder wenn es der Vermieter eben so will, das ist doch keine schöne Aussicht, oder?

Das Nachsehen hat der abhängige Nutzer, der Mietzinszahler, der Mieter. Derjenige, der eine privatrechtliche, persönliche Abhängigkeit eingehen muss, um ein elementares Lebensbedürfnis zu befriedigen, nämlich ein Dach über dem Kopf und eine Wohnung zu haben. Ein Elementarbedürfnis.
Diese Abhängigkeiten werden natürlich von den Vermögenden, von denjenigen, die Wohnraum zur Vermietung im Eigentum haben, zu konservieren versucht, auch durch Einwirkung auf die politischen Akteure mit Hilfe von allerlei Lobbyisten.

Betrachtet man diese Abhängigkeit einmal mit der Distanz, so wie man die Spieler eines Brettspiels und ihre Spielzüge betrachtet, von Ferne, ohne eigene Involviertheit und ohne die eigenen Interessen der persönlichen Vermögensmaximierung, dann wird man über kurz oder lang zu dem Schluss kommen, dass es doch nachhaltig besser wäre, diese Dauerabhängigkeiten aufzulösen. Zu dem Schluss, dass es nachhaltig besser wäre, wenn Bürger bodenständig auf eigenem Grund in eigenem Wohneigentum leben, als wenn sie sich in der ständigen Abhängigkeit von ihrem Vermieter befinden.

Vermutlich würde man aus dieser Fernsicht genauso zu dem Schluss kommen, dass es nachhaltig besser wäre, gezielt Arbeitsorganisationen zu unterstützen, die Arbeitgeber-Abhängigkeiten auflösen (z.B. die Kombination von Selbständigkeit und Teilzeit-Arbeitsstelle, mehrere Teilzeit-Arbeitsstellen gleichzeitig, kleine Selbständigkeiten), als wie bisher eine Erwerbsarbeit als erstrebenswerte Norm zu propagieren, die Arbeitnehmer in dauerhafter Abhängigkeit zu einem Arbeitgeber zur Grundlage hat. Diese Abhängigkeit ist eine sehr große, da der eine Arbeitgeber das gesamte Einkommen des Arbeitnehmers liefert. Der steht in dessen Diensten, ist weisungsbefugt und verrichtet Arbeiten, die wenig bis gar nichts mit ihm selbst zu tun haben, ihm vielleicht aber Spaß machen, und bekommt dafür eine erkleckliche Menge Geld (Anmerkung: Marx prägte den Begriff Entfremdung). So weit, so gut. WinWin. Aber nur bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Arbeitnehmer, genauer formuliert seine Arbeitsleistung, nicht mehr gebraucht wird. Dann muss er schnell gehen, der Spaß ist weg und die erkleckliche Menge Geld auch. Problematisch an dieser Konstellation ist unter anderem, dass ein Abhängigkeitsgefühl von den Arbeitnehmern kaum wahrgenommen wird, steht die Freude an der operativen Beschäftigung und der sportlich-kollegiale Wettbewerb zu Arbeitskollegen oft im Fokus der Arbeitnehmer. Abhängige Arbeit wird als Norm propagiert, Selbstbestimmtheit als Ausnahme.
Aus der Distanz – wie oben wieder mit der Wahrnehmung, wie man die Spieler eines Brettspiels und ihre Spielzüge wahrnimmt – mutet diese singuläre, oft lebensbestimmende Abhängigkeit des Arbeitnehmers von seinem Arbeitgeber jedoch gewaltig an. Selbst Führungskräfte, die tradionell diese Abhängigkeiten stützen (da sie selbst die Abhängigkeiten ihrer Untergebenen verantworten), wirken aus dieser Distanz wie Marionetten an schwachen Schnüren, die schnell reißen.
So lange es allen Spaß macht, ist doch alles ok und WinWin, könnte man jetzt sagen. Schon, nur ist die Machtverteilung in diesen Abhängigkeitsverhältnissen naturgemäß einseitig. Sie enden schnell abrupt zu ungunsten des schwächeren Parts, für den der Spaß dann schnell vorbei ist.

Teuflische Abhängigkeitsketten

Da hat ein Bürger eine Vollzeitarbeitsstelle bei einem Arbeitgeber, der ihm folglich auch sein gesamtes monatliches Einkommen zahlt. Einen guten Teil davon zahlt er dem Grundeigentümer seiner Wohnung, dem Vermieter, für die Nutzung derselben. Seinem Arbeitgeber ist er zeitlich, räumlich und im Hinblick auf die zu erledigenden Arbeiten abhängig und weisungsgebunden. Lösen kann er sich nicht aus dieser Abhängigkeit nicht (das will er vielleicht auch gar nicht, weil er sie, mindestens in jüngerem Lebensalter, nicht als solche empfindet). Dann könnte er nämlich nicht mehr den Mietzins zahlen und müsste weiterziehen, vermutlich in eine schlechtere, kleinere Wohnung in schlechterer Lage. Letztlich muss er in seiner Arbeitnehmerabhängigkeit bleiben, um ein kommodes Dach über dem Kopf zu behalten, sprich seine Wohnung bezahlen zu können. Eine teuflische Abhängigkeitskette.

Ist der Bürger nun selbst zum Grundeigentümer mit eigener Wohnimmobilie geworden, ist es die Abhängigkeit von Banken, wenn die Immobilie finanziert ist und hohe Raten zurückzuzahlen sind. Allerdings immerhin mit dem Unterschied und Lichtblick, dass diese Abhängigkeit planmäßig, spätestens im Rentenalter, endet. Teuflische Abhängigkeiten.

Die Frage

Sind diese teuflischen Abhängigkeiten (von Arbeitsstellen mit hoher Arbeitsdichte und hohem Leistungs-, Mobilitäts- und Flexibilitätsanspruch und von Vermietern zur Befriedigung des Elementarbedürfnisses Wohnung) nicht minder – oder vielleicht sogar mehr – lebenszehrende Abhängigkeiten als die Abhängigkeiten der Bauern zur Zeit der Eigenbehörigkeit, die manches Schulbuch uns als schlimme, zu korrigierende Lebensbedingungen darstellt? – Es liegt nicht fern, diese Frage tatsächlich mit ‚Ja‘ oder mit ‚genauso schlimm, nur eben ganz anders‘ zu beantworten.

Abhängige Bürger sind gute Staatsbürger

In einem Staat kann man vieles beeinflussen, das sich in den Lebensmodellen der einzelnen Bürger niederschlägt. Normen werden propagiert, wann und wie Dinge als gut, erfolgreich oder wünschenswert angesehen werden. Regierung und Parlament können die Zeit ihrer Legislatur nutzen, um bestehende Strukturen und Etabliertheiten zu ändern, neu zu strukturien oder zu konstruieren, massiv zu konservieren oder eben, um zahnlos daran herumzudoktern.
Grundsätzlich und theoretisch wären viele Weichenstellungen möglich, um krude Kapitalismusauswirkungen (ganz konkret sind es z.B. die zunehmende Ungleichheit in der Vermögensverteilung und die erheblichen Mietsteigerungen in bestimmten Bezirken) nachhaltig abzustellen. Ideen gibt es dazu viele in der Schublade, es ändert sich jedoch wenig. Der Sumpf eines Polit-Lobbyisten-Komplotts hat sich herausgebildet, der gerne – weil es einfach ist – konserviert. Und konserviert. Und keinen Zahn für Umbauten und Korrekturen hat (z.B. zu sichern, dass Wirtschaftswachstum bei allen angemessen ankommt und keine Vermögenspolarisierung entsteht, etc.). Lieber wird mit großmütiger Geste Hartz 4 als Dauerlösung an Menschen ausgeteilt, die noch mal auf die Beine kommen könnten, während finanzmächtige Kapitalisten minütlich um einen nicht geringen Betrag reicher werden. – Ja, das ist ungerecht. Hier, bei uns, in Deutschland.

Zustände und Entwicklungen (die für Teile der Betroffenen objektiv negative Auswirkungen haben) lassen sich immer gut konservieren, wenn die Betroffenen sehr mit sich selbst beschäftigt sind und die Gegebenheiten dann auch gerne als vorgegeben, gottgegeben, hinnehmen. Weil der Leidensdruck noch nicht so hoch ist, sich ernsthafter mit den Gegebenheiten zu beschäftigen und außerdem aufgrund der persönlichen Situation die Energie fehlt, sich damit zu beschäftigen (z.B. weil zu sehr mit Arbeit, Geldverdienen, Familie, Mithalten in der Konsumkonkurrenz mit anderen beschäftigt). Das sind gute Voraussetzungen für das das Lobbyisten-Polit-Komplott und das Großkapital, Entwickungen zu konservieren.
Bürger mit Abhängigkeiten, die ohne allzu hohen Leidensdruck mit sich selbst beschäftigt sind, hat jede Regierung gern. Die kann man nämlich immer mit ein paar Zuckerbroten einnorden und ruhig stellen, nach dem Schema: Wir mindern hier und dort mal wieder vor der nächsten Wahl Kapitalismus-Auswirkungen bzw. das Spiel des freien Marktes durch ein paar Förderungen und Gesetze. Sowohl Regierungen, welcher Couleur auch immer, und Großkapital haben also wenig bis überhaupt kein Interesse daran, die Abhängigkeitsketten von Bürgern aufzubrechen. Auch, wenn sie es selbst so oft anders propagieren.

Selbst genutztes Wohneigentum

Statt selbst genutztes Wohneigentum ernsthaft zu fördern – ‚Jeder soll auf eigenem Grund und Boden in den eigenen Wänden wohnen‘ wäre dazu durchaus eine Maxime – kuriert man in Deutschland lieber die wüsten Auswirkungen des freien Marktes mit allerlei Mieterschutzgesetzen, überlässt Grundstückspreise jedoch in weiten Teilen den Kräften des Marktes. Das erschwert es natürlich, an Wohneigentum zu kommen und manifestiert die Mieter-Vermieter-Gesellschaft.
Während in anderen europäischen Ländern die Wohneigentumsquote deutlich höher ist, liegt sie in Deutschland immer noch um die 50%. Die Hälfte der Bevölkerung zahlt also regemäßig ein Nutzungsentgelt für das Dach über dem Kopf und steht daher in Dauerabhängigkeit zu ihren Vermietern. Zwar erhöht sich die Wohneigentumsquote ganz allmählich geringfügig. Das Interesse daran scheint jedoch nicht so groß zu sein, in der Bedeutung ähnlich, wie das Interesse an der Beseitigung der Zweiklassenmedizin durch die gleichzeitige Existenz privater und gesetzlicher Krankenkassen – dass jeder, der diese Struktur von Ferne betrachtet, vermutlich binnen Kürze als ungerecht und vor allem überflüssig ansehen wird und seine Notwendigkeit hinterfragen wird.

Bodenständig und immobil. Aber frei.

Raus aus der Abhängigkeit
Der Plan, sich von der lebenslangen Zahlung einer – möglicherweise in Zukunft im Verhältnis zum eigenen einkommen überproportional steigenden – Miete für das Dach über dem Kopf zu befreien, sich also von der Dauerabhängigkeit zur Befriedigung des Grundbedürfnisses Wohnung zu befreien, ist ein sehr erstrebenswerter, guter Plan, auch wenn viele Stimmen dagegen sprechen. Klotz am Bein, heißt es dann, passt von Ort und Größe her in keiner Lebensphase richtig. Unflexibel, immobil, mit schlechter Rendite (bezogen auf die Rendite von Finanzanlagen), etc.
Schauen Sie genau, wer Ihnen so etwas sagt. Und welche Interessen er hat.

Was bleibt? — Grund und Boden!
Wer den Zenit in Lebensjahren überschritten hat, hat meist schon Pferde kotzen sehen, Höhenflüge mit in der Sonne schmelzenden Flügeln und die bodenlosen Fälle danach. Arbeitgeberinsolvenzen und zusammenklappende Finanzmärkte. Wo waren die Renditen der achso starken Finanzpapiere? Weg. Und was blieb werthaltig? Grund und Boden sowie Immoblien, oft als einzige Wertbeständigkeiten.

So es irgendwie geht, werden Sie also immobil. Bodenständig. Mit Standing. Unabhängig von Miete und Vermieter. Gelassen auf eigenem Grund und ohne ständiges Unterstromstehen.

 

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