Schreibgeräte & Kontor

Einen Verlängerten bitte

bleistift-verlangerung

Gut und gerne schreibe ich mit Bleistift. Auch dieser Blogbeitrag ist mit Bleistift geschrieben, bevor ich ihn mit →Siri ins SchlauPhone diktiert habe. So gibt es eine gut gefüllte Box nur mit allerlei Bleistiften im Regal meines Büros. Vermutlich mehr, als ich in diesem Leben noch verbrauchen kann, wenn man bedenkt, wieviel man mit einem Bleistift schreiben kann.

Mit keinem Schreibgerät kann ich so schnell schreiben, wie mit einem Holzbleistift. So schaute ich letztens wieder in die Bleistiftbox und fand unter anderem die hier fotografierte Verlängerung. Ein Fundstück, simpel und bestimmt viele Jahrzehnte alt. »Zigarren-Spezial-Geschäft« steht darauf. Man beachte, kein normales Zigarrengeschäft, sondern ein Spezialgeschäft. Mein Fundstück kommt aus der Berliner →Ebertystraße 22. Zwei Häuser weiter habe ich vor vielen Jahren mal eine Wohnung besichtigt. Ob es ein Werbegeschenk war, oder ob man die Verlängerung für wenig Geld kaufen musste, weiß ich freilich nicht. Zigarrenläden verkauften ja auch oft einfache Papiersachen, Schreibblöcke, Hefte, etc.

Ich schätze, die Verlängerung ist aus der Vorkriegszeit. Es kann jedoch auch sein, dass sie erst in den Fünfzigern oder Sechzigern hergestellt wurde. Das Modell ist so zeitlos und simpel, das es durchaus noch heute Absatz finden würde. Genau das richtige für die Ikea-Bleistifte, Sie wissen schon, die alle immer mitnehmen… Verglichen mit einem normalen Holzbleistift ist der Durchmesser deutlich dicker, so dass sich ein noch besseres Schreibgefühl ergibt.

Der Bleistift wurde übrigens mit diesem →Budget-Kurbelanspitzer so schön schlank gespitzt, mit leicht konkavem Konus. Vielleicht ist dieses Berliner Fundstück aber auch nur ein Mittel zum Zweck, um einmal einen schlank gespitzten Bleistift zu fotografieren – so wie ich es mir im Blog des →Lexikalikers immer gerne anschaue.

 

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