Berlin

Kauperts Straßenführer durch Berlin

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War das nun Osten oder Westen?

Miz Kitty hat das Stricken wiederentdeckt und so kam es, dass sie vorgestern in einem Handarbeitsgeschäft in der Karl-Kunger-Straße war. Im →Liljedal Werkhus, im Dreieck zwischen Kreuzberg, Neukölln und Alt-Treptow. Wir sprachen gestern Abend über diese Gegend und die →Karl-Kunger-Straße. Ich schaute mir die Straße auf dem iPad an und meinte, dass das früher Osten war. Nicht, weil ich damals schon mal dort gewesen wäre, sondern eher aus dem ungefähren Wissen des Grenzverlaufes. Kitty hingegen meinte, die Karl-Kunger-Straße sei geteilt gewesen und ein Teil hätte im Westen gelegen.

Nun, Fragen, ... weiterlesen

Berlin

Blick in den Westen

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Nach Tempelhof.

Heute möchte ich Ihnen noch einmal den Blick aus meiner Wohnung am Zionskirchplatz zeigen. Dieses mal mit Teleobjektiv aufgenommen. Gewiss, es gibt schlechtere Ausblicke in Berlin. Eine Skyline sieht man hier, in der schon einige Berliner Sehenswürdigkeiten versammelt sind. Allen voran der Fernsehturm am Alexanderplatz, dazu das Rote Rathaus, den Berliner Dom, und so einiges anderes noch. Eines fasziniert mich jedoch besonders. Ich schrieb schon einmal darüber. Es ist es ist die Funkstation am alten Flughafen Tempelhof. Dieses weiße, kugelförmige Gebilde, das auf vier Stelzen steht und weithin sichtbar ist.

Schaue ich an der Kuppel des Berliner Doms ... weiterlesen

Berlin

Badstraße, Wedding

Im Moment benutze ich häufiger das Automobil, wenn ich von meiner Wohnung am Zionskirchplatz in den Berliner Norden Richtung Reinickendorf fahre. Nicht, weil es mit dem Kfz wirklich schneller und bequemer geht, sondern weil sich die Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel im Moment für die Fahrten nicht lohnt und Einzelfahrscheine doch etwas teuer sind. Auf diesem Weg fahre ich durch den Wedding, den ärmeren und multikulturelleren Teil des vor Jahren zusammengelegten Bezirks Berlin-Mitte. Kurz nach Überqueren der Bernauer Straße in Richtung Norden fängt es dann an mit der erhöhten Aggressivität auf der Straße. Das steigert sich ziemlich auf dem Stück ... weiterlesen

Berlin

Weihnachten an der Barnimkante

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Klappe, 1, die erste

Das war’s, und es war gut. Weihnachten ist ja immer so eine Sache, die emotional ziemlich beladen ist. D.h., ziemlich Energie zieht und, obwohl alle Einzelheiten schön sind, ist man davon trotzdem »erschossen«. Die omnipräsenten Massenmedien und allerlei Geschäfts- und Werbungsgedöns tun ihr eigenes dazu. Weihnachten wird hochstilisiert als Fest der Liebe und des Schenkens und der Perfektionsanspruch wird allseits geschürt.Und auch wenn ein Großteil von uns dieses System durchschaut hat und wir es innerlich nicht mittragen, sind wir doch wieder ruck zuck in dieser Spirale.

Ich bin in meiner inzwischen verstorbenen Ursprungsfamilie davon nicht verschont ... weiterlesen

Berlin · Gesellschaft

Berliner Adressbücher

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Für Spurensucher, Ahnenforscher, Historiker und Zeitreisende. 

Von Steuergeldern werden viele Sachen finanziert, bei denen ich manchmal denke »schade um mein schönes Geld«, zum Beispiel dieses Berliner Flughafenprojekt. Dafür gibt es andere Bereiche, wo etwas sehr inspirierendes geschaffen wird, das man freilich nicht unbedingt braucht, aber das doch sehr interessant und bereichernd ist. Manchmal gehören dazu auch Angebote aus dem Bibliotheksbereich.

Für alle Spurensucher, Genealogen oder einfach nur Berlin-Neugierige gehört das Projekt der digitalisierten Berliner Adressbücher zu diesen interessanten Dingen. Seit einiger Zeit können per Internet ganz bequem die Seiten der gescannten Berliner Adressbücher aus dem Zeitraum von 1799-1943 aufgerufen werden ... weiterlesen

Berlin · Gesellschaft

Berlin 1927

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Zeitreisen

Lassen Sie uns eine Zeitreise machen in die →deutsche Metropole im Jahr 1927. Fast 10 Jahre ist der erste Weltkrieg vorbei und es hat sich viel getan in Berlin. Es gibt sie hier und besonders hier, die goldenen 20er. Zumindest für alle, die es irgendwie geschafft haben, nicht zu den Kriegsverlierern zu gehören und im Berliner Tempo ganz gut mithalten können. Die Kaiserzeit mit ihren Militärparaden, Kasernen und →Exerzierfeldern hat die Hauptstadt hinter sich gelassen – und vermisst werden die alten Zeiten keineswegs. In Tempelhof gibt es schon seit 1923 einen Linienflugbetrieb und es gibt jetzt ... weiterlesen

Berlin · Gesellschaft

Berlin-Marathon

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Der Berlin Marathon, ein jährliches Ereignis am letzten Septemberwochenende. Heute findet er statt, auf Twitter habe ich vorhin schon einigen Läufern und den Supportteams einen guten Lauf gewünscht – den Schwammhaltern, Fläschchengebern und persönlichen Motivatoren ebenso wie den Läufern und Läuferinnen selbst.

Seit 2003, also seit 10 Jahren ist es der erste Berlin-Marathon, an dem ich so gar nicht beteiligt bin, weder als Zuschauer oder als Läufer. Acht mal bin ich die Strecke gelaufen. 337,56 km durch abgesperrte Berliner Straßen, 2003 das erste mal und 2010 das letzte Mal. 10 Mal hätten es eigentlich werden sollen – und werden ... weiterlesen

Berlin

Brunnenstraße 183

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Mehr oder weniger durch Zufall waren Miz Kitty und ich am Freitag im Haus Brunnenstraße 183, dieser von Hausbesetzern bis 2009 besetzten Ruine, deren Sanierung jetzt wohl beginnt, nach einigem Hin- und Herverkauf mit der im Kiez üblichen Wertsteigerung. Das Haus Nummer 183 hat ja eine interessante Geschichte, es war mehr als 20 Jahre besetzt und wurde 2009 mit großer Beachtung gräumt. Von unserer Wohnung am Zionskirchplatz sind es nur gute 300 Meter.

Wir hatten Freitag morgen außer Haus gefrühstückt, da kein Kaffee mehr da war und hatten uns danach den Neubau an der Brunnenstraße angesehen, der ... weiterlesen

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