Gesellschaft

Barcamp



An diesem Wochenende war ich zum ersten Mal auf einem Barcamp. Vor einigen Jahren hätte ich diesen Begriff sicher für ein Seminar gehalten, in dem man Barmixen lernt oder Cocktails verkostet. Nun, ein Barcamp ist etwas ganz anderes. Es ist quasi eine Tagung ohne Programm. Das entsteht nämlich erst während der Veranstaltung. Die Grundidee eines Barcamp ist, dass jeder in einem Bereich ein Experte ist, mit welcher Tiefe auch immer. Entsprechend kann jeder eine Session anbieten. In der Regel entsteht so eine gute Themenmischung.

Das Barcamp Berlin an diesem Wochenende war ein sogenanntes offenes Barcamp. Im Gegensatz zum einem thematischen Barcamp steht ein offenes Barcamp nicht unter einem Thema. Daher gab es sehr unterschiedliche Sessions, von Pilzzucht auf Kaffeesatz über Responsive Content und Usability bis hin zur Erfahrung in Singlebörsen. Einiges an Ideen und Inspiration habe ich bekommen, zum Teil direkt aus den Gesprächen in den Sessions und in den Pausen, zum Teil auch durch Beobachtung der Teilnehmer und der Prozesse in den Sessions. Wie in der Eröffnungsrede empfohlen wurde, müsste ich jetzt einige dieser Ideen in den nächsten 48 Stunden etwas voranbringen. Mal schauen, was sich bis Dienstag tut …

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